Rudolf Maeglin

Der Maler Rudolf Maeglin (24.12.1992 - 2.4.1971) lebte und arbeitete vor allem in Basel. Geboren in eine Grossbürgerfamilie studierte er Medizin und schloss 1918 mit dem Staatsexamen ab. Er arbeitete bis 1920 als Arzt und gab nach dem traumatischen Erlebnis einer Geburt den Arztberuf auf.

1922-1927 lebte Rudolf Maeglin vor allem in Paris, studierte Kunst an der Académie de la Grande Chaumières und an der Académie Colarossi. Er machte in dieser Zeit auch verschiedene Studienreisen zum Beispiel in die Bretagne, nach Spanien, Mallorca. 

Ab 1927 lebte Maeglin wieder vor allem in Basel. Im Klybeck, einem Arbeiterquartier nahe beim Rheinhafen, hatte er zuerst ein Atelier und ab 1947 sein kleines mit roten Backsteinen erbaute Atelierhaus, in welchem er arbeitete und wohnte. Während längerer Zeit arbeitete er auch auf dem Bau und in Chemiefirmen.

Rudolf Maeglin benutzte verschiedene Techniken, um seine Welt darzustellen. Er zeichnete mit Bleistift, Kreide und Tusche. Er malte mit Wasserfarben, Guache und Oel. Er druckte mit Holzschnitten. Landschaften, Baustellen, Menschen komponierte er in eigener Art auf die Fläche. Einerseits in konkretem Bezug zum Objekt andererseits im Eigenwillen für Flächen und Formen. 

Maeglin war befreundet mit verschiedenen Künstlern seiner Zeit, war Mitgründer der Gruppe 33. Beteiligte sich an Gruppenausstellungen und hatte eigene Ausstellungen in Institutionen und Galerien. Letztlich ist Maeglin auf Grund seines eigenwilligen Ausdruckes in der Kunst ein Sonderling. Was auf den ersten Blick naiv erscheint, wird bei längerer Hingabe zu einer komplexen Kunst.

Wir möchten auf dieser Wesite einige Facetten der Kunst von Rudolf Maeglin zeigen.